Meine Tools-Seite

    Hier sind sie also: Verschiedene Tools, die vielleicht dem ein oder anderen irgendwann nützlich sein werden.

    Aus Zeitgründen ist die Dokumentation hier eher spartanisch. Alle Tools sind Freeware und können von jedermann nach Belieben verwendet oder weiterverbreitet werden. Einzige Bedingung: Ich übernehme KEINERLEI Gewährleistung in irgendeiner Form.


    KILLMBR.COM (714 Byte)

    Usage: KILLMBR d:
    
    Hierbei handelt sich um einen Klassiker, der trotz seines Alters nach wie vor in manchen Situationen unerläßlich ist. KILLMBR versetzt Festplatten in einen "jungfräulichen" Zustand. Nach der Anwendung von KILLMBR verhält sich die Festplatte so, als ob sie gerade zum ersten Mal eingebaut wurde.

    Dies erreicht KILLMBR durch Löschen des MasterBootRecords, kurz MBR. Mit allen "bordüblichen" Mitteln von DOS, Windows und Konsorten ist es nicht möglich, den MBR komplett zu löschen. Ein "FDISK /MBR" beispielsweise löscht zwar den Programmcode im MBR, läßt aber die Partitionstabelle unverändert, insbesondere die dort gespeicherte Laufwerksgeometrie. Sollten diese Eintragungen, etwa durch Verändern des Zugriffsmodus im BIOS (normal, LBA, large etc.), korrupt geworden sein, führt kein Weg an KILLMBR vorbei.

    Anwendung: Nötig ist eine DOS-Bootdiskette, auf der das nur wenige Byte große Utility sinnvollerweise gespeichert werden sollte. Sobald DOS gebootet ist, "KILLMBR C:" eingeben für die erste Festplatte (HDD0), oder "KILLMBR D:" für die zweite (HDD1). Achtung: Die Laufwerksbezeichnungen "C:" und "D:" sind nicht wörtlich zu nehmen - sie werden lediglich in die physischen Laufwerkskennungen 0x80 und 0x81 übersetzt. Falls also unter C: oder D: nicht das gewünschte Laufwerk zu finden ist, funktioniert KILLMBR trotzdem.

    WARNUNG: KILLMBR fordert anschließend zur Eingabe von "yes" auf. Nur, wer sich absolut sicher ist, sollte das eingeben! Danach sind ALLE DATEN der Festplatte i.d.R. unwiderruflich verloren! Ich übernehme keine Verantwortung für versehentlich gelöschte Festplatten!

    Nach dem Einsatz von KILLMBR kann die Platte nun wie gewohnt eingerichtet werden.


    upd.exe (41504 Byte)

    update/32 version 1.2 (c)2000-2003 Schild EDV - http://www.sedv.com
    usage:   upd sourcefile(s) destinationpath [-c] [-s] [-x]
    options: -c   copy files even if destination is newer
             -s   include subdirectories
             -x   use network mode (non-exclusive open for shared files)
    notes:   <S> within destinationpath expands to bottom directory of sourcefile
    
    upd, früher mal "update" oder "upd/32" genannt, ist ein einfaches Dateikopierprogramm im Stil von XCOPY (das gab es zum Zeitpunkt der Entstehung der ersten Version nämlich noch gar nicht). upd kann komplette Verzeichnisbäume kopieren, ist aber insbesondere auf den Vergleich von Datum und Uhrzeit der Dateien ausgelegt. Es werden also normalerweise nur Dateien kopiert, die neuer sind. Damit eignet sich upd sehr gut zur schnellen Datensicherung.

    upd entspricht damit in etwa XCOPY mit der Option "/D", wobei die "Update"-Funktion aber standardmäßig aktiv ist. Unerläßlich ist der Einsatz von upd, wenn im Netzwerk anderweitig geöffnete Dateien kopiert werden sollen. Während XCOPY den Zugriff auf solche Dateien verweigert, öffnet upd bei Einsatz der Option "-x" die Dateien im Shared-Modus und sichert sie trotzdem mit.

    Eine Besonderheit ist auch die Zeichenfolge "<S>" in der Angabe des Zielverzeichnisses. Ist sie vorhanden, wird sie vor der Ausführung ersetzt durch das letzte Verzeichnis in der Quellangabe. Ich setze das schon seit Ewigkeiten ein, um ein schnelles Backup von Verzeichnissen durchzuführen. Dazu verwende ich ein einfaches Backupskript mit folgendem Inhalt:

    upd * "i:\save32\<S>" -s -x %1

    Dadurch wird das aktuelle Verzeichnis in einem Backupverzeichnis auf einem anderen Rechner gesichert, wobei der Name des Verzeichnisses erhalten bleibt, jedoch die darüberliegende Verzeichnishierarchie nicht. Im Laufe der Jahre hat sich diese Vorgehensweise bewährt.

    Die neueste Version von upd ist eine reine 32-Bit-Version und unerstützt lange Dateinamen. Daher arbeitet sie nicht mehr unter DOS oder anderen veralteten Betriebssystemen. Dafür unerstützt sie aber auch UNC-Dateinamen im Stil "\\server\freigabe\...". Im Netzwerk können so also Dateien kopiert werden, ohne daß zunächst die Laufwerke zugeordnet werden müssen.


    Weitere Tools werden bei Gelegenheit und nach Nachfrage folgen...

    ©2003 Gerhard Schild